Gezielter Knochenaufbau ist eine die Implantologie häufig begleitende Maßnahme. Mit geeigneten Methoden der Knochenregeneration wird das erforderliche Knochenfundament aufgebaut. Als Aufbaumaterial kommen eigener Knochen und Knochenersatzmaterial in Frage.
Je nach Patientenwunsch wird der Eingriff unter Dämmerschlaf, Vollnarkose oder lokaler Betäubung durchgeführt.
Am besten eignet sich körpereigener Knochen, der z. B. im Bereich des Kieferwinkels oder Kinn entnommen und transplantiert (verpflanzt) wird. Der entnommene Knochen wird mit kleinen Titanschrauben am aufzubauenden Kieferabschnitt fixiert. Nach ca. 4-5 Monaten ist das Transplantat eingeheilt und die Implantate können eingesetzt werden.
Knochenersatzmaterial synthetischen oder natürlichen Ursprungs kann bei kleineren Defekten Anwendung finden. Dabei wird dieser "künstliche Knochen" im Laufe von 6-12 Monaten vom eigenen Knochen durchwachsen und allmählich ersetzt.
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